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Planungshilfe Wandschwenkkrane
Befestigung  
Schwenkbegrenzung
Auslegerarretierung
Schwenkwiderstandsregulierung
Hebezeug
Steuerung
Schwenkantrieb
Freigeländeeinsatz
Sicherheitsabstand zur Umgebung
Anstrich
Transport
Montage
Abnahme
Hallenplanung
 
 
 
Die Befestigung erfolgt üblicherweise an Gebäudeteilen wie Stützen oder Betonwänden. Für die Befestigung an Säulen und Stützen können Stützenumfassungskonsolen verwendet werden, die auf die bauseits vorhandenen Abmessungen abgestimmt werden. Um die Montage an Wänden zu vereinfachen, kann der Kran mit einer einteiligen Wandkonsole ausgestattet werden (siehe Abb. unten). Das Ausrichten der Lagerböcke zueinander entfällt damit. Die Montage an Mauerwerk erfolgt mit Durchgangsschrauben und Gegenplatten und an Stahlbauteilen mit hochfesten Verschraubungen. Ein Statiker muß den ausgewählten Befestigungspunkt prüfen und feststellen, ob dieser für die Einleitung der auftretenden Kräfte geeignet ist.
Alle für den Statiker notwendigen Angaben, insbesondere die Kräfte H max. und V max. können Sie unseren Angeboten entnehmen.

 

Der Schwenkbereich beträgt nominal 180 Grad und muß mit einer Schwenkbegrenzung reduziert werden, wenn die Gefahr besteht, daß Ausleger, Last oder Hebezeug an Teilen der Umgebung anschlagen. Es können integrierte Begrenzungen geliefert werden, die bei der Kranmontage bauseits an den Lagerkonsolen angeschraubt werden. Gegen einen geringen Aufpreis können die Schwenkbegrenzungen auch werksseitig montiert werden, wobei die Winkelgrade genau angegeben werden müssen. Bei elektrischem Schwenkantrieb können als Notendbegrenzung ebenfalls mechanische Begrenzer verwendet werden. Wird häufiger in die Endlagen gefahren, sind einstellbare elektrische Endschalter jedoch unverzichtbar.

 

Auslegerarretierungen für eine oder mehrere Auslegerstellungen sind zusätzlich erhältlich. Dadurch kann der Ausleger in Arbeitsstellung gehalten oder selbsttätiges Schwenken durch Wind auf dem Freigelände verhindert werden. Die Betätigung der Arretierung erfolgt über ein federbelastetes Zugseil.

 

Die Schwenkwiderstandsregulierung erhöht bei größeren, wälzgelagerten Auslegern den Schwenkwiderstand, um damit unerwünschtes, selbsttätiges Bewegen des Auslegers, z. B. bei Wind, zu verhindern. Bei allen Kranen, für die eine Schwenkwiderstandsregulierung sinnvoll ist, gehört sie zur Serienausstattung.

 

Das Hebezeug kann ein Handketten- oder Elektrokettenzug sein. Hebezone Krane werden in Verbindung mit elektromotorisch angetriebenen Hebezeugen mit Netzanschlußschalter und der kompletten Stromzuführung zum Hebezeug geliefert. Bei kleineren Ausladungen wird ein Kabelrohr verwendet und je nach Kranmodell ab 3,5 bzw. 5,5 m Kabelwagen für Rundkabel. Auf Wunsch können auch Flachkabelstromzuführungen eingesetzt werden. Bei dem Alukran UW erfolgt die Stromversorgung über ein Schleppkabel im Auslegerprofil. Das Eigengewicht eines Hebezone Standardhebezeuges ist in den Tragfähigkeitsangaben für alle Krane bereits berücksichtigt. Lediglich bei Hubwegen von mehr als 5 m im Mehrstrangbetrieb muß das Eigengewicht der Kette beaufschlagt werden. Eine Ausnahme bildet noch die Verwendung des Elektrokettenzuges Kurze Katze in der Ausführung EKE oder EKH, da hier eine spezielle Ausführung des E-Zuges verwendet werden muß.

 

Die Steuerung des elektrischen Hebezeuges ist in der Standardausführung als Mitgängersteuerung ausgeführt - die Steuertafel hängt vom Hebezeug herab und der Bediener muß dem Hebezeug bzw. der Last folgen. Anders die unabhängig verfahrbare Steuerung - hier wird die Steuertafel in einer zusätzlich parallel zum Ausleger montierten C-Schiene verfahren. Zum Beispiel besonders geeignet, wenn der Gefahrenbereich sehr groß ist und der Bediener einen entsprechenden Sicherheitsabstand zur Last halten muß. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung einer Fernsteuerung.

 

Elektrischer Schwenkantrieb wird bei Kranen über einer Tragfähigkeit von 1000 kg und ständiger Nutzung empfohlen und ist immer erforderlich, wenn über Bereiche geschwenkt wird, die nicht begehbar sind. Der Schwenkantrieb verfügt über 2 Schwenkdrehzahlen und die Schwenkbewegung wird über die erweiterte Kommandotafel des Hebezeuges betätigt. (Siehe auch Abschnitt Steuerung)

 

Für den Einsatz im Freigelände sollte der Kran mit einer Schwenkarretierung gegen unbeabsichtigtes Schwenken bei Wind, einer Feuerverzinkung (nur Modelle AW und G) gegen Korrosion, einem Wetterschutzpaket, bestehend aus Lagerabdeckungen und geeigneter Verkabelung, ausgerüstet werden. Für das Parken des Hebezeuges in Ruhestellung sind Wetterschutzdächer unverzichtbar.

 

Unsere Krane entsprechen mindestens der Hubklasse HC2 und der Beanspruchungsgruppe S2 oder S3 nach EN 13001. Für Krane, die vorwiegend oder ständig Lasten nahe der Nennlast transportieren, im Dauerbetrieb arbeiten, im Greifer- Magnet- oder Automatikbetrieb eingesetzt werden, sind höhere Einstufungen bis zu HC4 S9 lieferbar. Bei der Einstufung beraten wir Sie gerne, benötigen jedoch Ihre detaillierten Angaben zu Einsatzart- und Häufigkeit.

 

Beispiele für die Einstufung

Sicherheitsabstände für kraftbetriebene, flurbediente Einträgerkrane bis zu 10 t, ohne Bühnen und Laufstege nach der DGUV Vorschrift 52 zeigt die folgende Skizze. Bitte beachten Sie auch die Mindestmontageabstände für die verschiedenen Kranmodelle unter Montage.

   
Sicherheitsabstände
Maß A V I V
A 100 500
B 100 --
C 500 500
D 500 --
E 150 --
AV = Außerhalb des Arbeits-Verkehrsbereiches mm
IV = Innerhalb des Arbeits-Verkehrsbereiches mm
Im allgemeinen ist der Arbeits- und Verkehrsbereich von Flurhöhe aus 2,5 m

 

Die Lackierung der Krane erfolgt in RAL 1007 Narzissengelb. Ohne Aufpreis können auch RAL 6018 Hellgrün und RAL 5015 Himmelblau geliefert werden. Ausgenommen sind Aluschwenkkrane UW, die nur in anthrazitgrau (RAL 7016) geliefert werden können.
Die Farbschichtstärke beträgt mind. 80 µm. Zusätzliche Decklackierungen oder andere Farben sind gegen Mehrpreis möglich. Bitte beachten Sie in diesem Fall die folgenden Hinweise unter Transport.

 

Der Transport der Krane erfolgt offen, da eine Rundumverpackung nicht im Verhältnis zu den sehr günstigen Kranpreisen steht. Farbschäden lassen sich dabei nicht immer vermeiden, so daß jeder Lieferung Ausbesserungsfarbe beigefügt wird. Für die Kranbauteile Säule und Ausleger ist die Folienschrumpfverpackung obligatorisch. Elektro- und Kleinteile werden kartonverpackt. Optional kann auch die Verpackung auf einer Spezialpalette erfolgen.

 

Die Montage standardisierter Schwenkkrane kann leicht in Eigenregie vorgenommen werden, da die Lieferungen komplett mit allem erforderlichen Zubehör vom Netzanschlußschalter bis zum Warnaufkleber und einer detaillierter Montageanleitung erfolgen. (Ausgenommen ist das Befestigungsmaterial, daß durch einen Statiker bestimmt werden muß.) Auf Wunsch können wir Ihren Kran jedoch auch betriebsfertig montieren. Zu empfehlen, wenn Krane über 1000 kg Tragfähigkeit aufgestellt werden sollen und kein im Umgang mit Kranen und Hebezeugen erfahrenes Personal zur Verfügung steht.

 

Mindestmontageabstand A
  Der Mindestmontageabstand
zur Decke beträgt 150 mm
A = 150 mm    
Bei kleineren Kranen und wenn geeignete Montagehilfen zur Verfügung stehen, kann der Ausleger auch an der Konsole angebracht und in einem Stück montiert werden. Hierzu eignen sich besonders einteilige Wandkonsolen.

 

Eine Abnahme des Schwenkkranes vor der Inbetriebnahme durch einen von der Berufsgenossenschaft anerkannten Kransachverständigen wird erforderlich, wenn der Kran mehr als 1000 kg Tragfähigkeit besitzt oder mehr als eine Kranbewegung kraftbetrieben ist, z. B. außer Heben noch Katzfahren oder Schwenken. Die Abnahme kann durch Hebezone oder einen ermächtigten Kransachverständigen in Ihrer Nähe oder von Sachverständigen der Technischen Überwachung vorgenommen werden.

 

Hallenplanung in Verbindung mit Wandschwenkkranen
Bei der Bemessung von Hallenkonstruktionen sind die von den Wandschwenkkranen ausgeübten Schnittkräfte zu berücksichtigen. Können einander benachbarte Wandschwenkkrane gleichzeitig in der gleichen Auslegerstellung benutzt werden, so muß die Hallenstatik auch diese Einflüsse erfassen. Führt dies zu einer erheblichen Verteuerung der Halle, kann stattdessen die Aufstellung von freistehenden Säulenschwenkkranen sinnvoller sein. Bei Wandschwenkkranen ist auch zu beachten, daß in Zusammenwirken mit Brücken- und Laufkranen diese durch ihre Anfahr- und Bremskräfte bei leichten Hallenkonstruktionen die Hallenstützen aus ihrer senkrechten Position herausbewegen können, was bei Wandschwenkkranen ohne Schwenkantrieb dazu führen kann, daß diese ungewollt selbsttätig zu schwenken beginnen.
Ferner ist darauf zu achten, daß die Befestigung von Wandschwenkkranen möglichst nicht an offenen Profilen, z.B. an I-Profilen, erfolgt. Außer den Biegemomenten rufen die Wandschwenkkrane auf die Stützenkonstruktion, wenn die Ausleger in Hallenlängsrichtung stehen, erhebliche und oft unzulässige Verdrillungen hervor.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die unerwünschte Verdrillung zu zusätzlicher Absenkung der Auslegerspitze führt. Offene Stützenprofile sind deshalb ausreichend gegen Verformung zu bemessen; zu bevorzugen sind jedoch geschlossene Profile mit entsprechender Biege- und Torsionssteifigkeit.

 
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